04.11.2017 |

Sitzballturnier um den Tiroler Steinbock

Am 4. November fand in Hopfgarten (A) in der Hauptschule das Sitzballturnier um den Tiroler Steinbock statt.
Der Organisator Hanspeter Feller organsierte das Turnier seit 40 Jahren. Dies ist eine lange Zeit.
Am Turnier nahmen Teams aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz teil.
Aus der Schweiz nahm St. Gallen und Schweiz teil. Schweiz war eigentlich als Limmattal gemeldet. Jedoch gab es ein Kommunikationsproblem und deshalb wurde der Mannschaftsname Schweiz verwendet. Dieser Name passte eigentlich sehr gut zum Team, denn das Team Schweiz bestand aus Spielern von 5 verschiedenen Clubs.
Der Mannschaft Schweiz lief es von Anfang an sehr gut. dies war um so erstaunlich, weil diese Spieler noch nie zusammen gespielt hatten. Jedoch waren alle sehr Erfahren  (Durchschnitt Alter 53,8 Jahre) und konnten sich gut integrieren. In der Vorrunde konnten alle Spiele gewonnen werden. Die Spiele gegen St. Pölten 33:10, Penzberg 29:18 und St. Gallen 28:19 wurden klar gewonnen. Die Spiele gegen Amstetten 21:18 und Wien 19:17 waren hart umkämpft und konnten erst am Schluss entschieden werden.
Im Halbfinal traf man auf das Team aus Linz. Am Anfang lief es den Schweizern nicht so gut. Der Start misslang un man war schnell mit 4 Punkten in Rückstand. In der Halbzeit jedoch war man 12:10 vorne und diese Führung verteidigte man und konnte je länger das Spiel dauerte den Punktabstand auf 23:18  ausbauen. 
Im zweiten Halbfinal bezwang das Heimteam Tirol die Linzer mit 24:17. So trafen im Endspiel die Tiroler und Schweizer aufeinander.
Die Tiroler hätten den Pokal gerne im Tirol behalten. Jedoch konnten Sie dem Druck nicht standhalten und machten gegen Ende des Spiels immer mehr Eigenfehler. Dies war auch auf den Gegner zurückzuführen. Wenn der Angriff nicht optimal funktioniert korrigierte die Abwehr den Misstand und so musste Tirol viel Risiko auf sich nehmen, was wiederum zu Fehlern führte. So konnten die Schweizer am Ende ein schönen 26:22 Sieg nach Hause spielen.
Der 2. Schweizer Mannschaft aus St. Gallen lief es nicht so gut. Sie erreichten nur den 9. Rang.

Spieler Siegermannschaft: Urs Casanova, Heinz Lutz, Marcel Knellwolf, Paul Probst, Walter Widmer,
Werner Brawand (Trainer)

Rangliste
Rang  Mannschaft
  1.  Schweiz
  2.  Tirol
  3.  Wien
  4.  Linz
  5.  Penzberg
  6.  Südtirol
  7.  Bludenz
  8.  Amstetten
  9.  St. Gallen
 10.  Ulm
 11.  St. Pölten
 12.  Graz