10.11.2010 |

Sitzball World-Cup. Uganda wir kommen

Sitzball World-Cup

Acht Personen umfasste die Gruppe, die sich am frühen Sonntagmorgen auf die Reise nach Uganda begab. Beim Umsteigen in London gesellte sich die aus fünf Deutschen und einem Österreicher bestehende Deutsche Delegation dazu. Rund neun Stunden später wurden die Sitzballer und ihre Begleitung in Entebbe von Delegationsleiter Werner Brawand sowie Vertretern der Verbände von Uganda und Ruanda empfangen. Bei schwülen 22 Grad zwängten sich rund 20 Personen in einen Kleinbus, der sie ins Hotel in Kampala transportierte, das nach Mitternacht erreicht wurde.

Nach einigen organisatorischen Instruktionen besichtigten die Sportler das Stadion, in welchem das Turnier stattfinden wird. Die Halle ist neu, der Boden vermochte die Spieler aber nicht unbedingt zu begeistern. Der Ernstkampf wird dann zeigen, ob der Belag angenehm ist. Am Turnier werden neben den beiden europäischen Mannschaften auch solche aus Burundi, Kongo, Ruanda und Uganda teilnehmen, darunter auch drei Frauenteams.

Ein erster Höhepunkt war der Empfang beim Schweizer Honorarkonsul Rainer Köhler, der seinen Gästen viel Wissenswertes über Land und Leute erzählte. Als Abwechslung zu den eher offiziellen Vorgängen widmeten sich Schweizer und Deutsche am Dienstagnachmittag einem touristischen Programm und besichtigten die Stromschnellen von Bujagali. Dort soll der Nil seinen Ursprung haben.

Stromschnellen von Bujagali

Ein behinderter Mann verblüffte „seine europäischen Leidensgenossen“ mit akrobatischen Kunststücken und zeigte, dass man selbst in Afrika als Behinderter seinen Lebensunterhalt verdienen kann.

Der Mittwoch war gewissermassen ein Ruhetag. Einige Reiseteilnehmer durchstreiften die bunten Märkte, andere „faulenzten“ im Hotel. Am Donnerstag beginnt der Ernstkampf. Nach der Eröffnungszeremonie werden die ersten Spiele ausgetragen. Das Programm wird am Sonntagnachmittag mit den Finalspielen beendet. Zur Siegerehrung wird sogar der ugandische Präsident erwartet.

Albert Büchi