17.04.2010 |

37. Sitzball-Schweizermeisterschaft in St. Gallen mit internationalem Sitzaballturnier

Perfekte Infrastruktur, perfekte Organisation, sieben nationale Mannschaften (eigene Gruppe) und sechs Teams aus dem Ausland, spannende Partien mit spektakulären Ballwechseln: Die Aktiven demonstrierten, dass im "Sitzvolleyfaustball" mit angepassten Regeln auch ohne Beine gesmasht und spektakulär verteidigt werden kann.

Im Kampf um die Schweizer Meisterschaft musste der letzte Match zwischen Titelverteidiger Sursee und der Hochburg Olten entscheiden. Die Solothurner erwischten einen perfekten Start, zogen 6:1 davon. Mitte der zweiten Halbzeit kam Sursee bis einen Punkt heran. Zwei missglückte Angriffe sorgten für die Vorentscheidung. Damit wiesen beide Mannschaften zehn Punkte auf, nachdem Olten die Partie gegen das drittklassierte Bern 21:25 verloren hatte. Die direkte Begegnung entschied zu Gunsten von Olten.

Für den sportlichen Höhepunkt sorgten die Equipen aus Tirol und Dresden. Die Spieler und Zuschauer bekamen einen Eindruck, in welche Richtung sich der Teamsport entwickeln wird: Wer an der Spitze mithalten möchte, braucht am Netz zwei schlagstarke Angreifer.

Schweizer Niederlagen
In den Halbfinals (Quervergleich) trafen Olten und Sursee auf die ausländischen Top-Teams. Nicht unerwartet setzten sich Tirol gegen Sursee und Dresden mit einiger Mühe gegen Olten durch. Im Kampf um Platz drei kam es damit erneut zum Prestigekampf. Wiederum vermochte sich der neue Meister – 31:30 nach Verlängerung – durchzusetzen.

 

Schweizer Meisterschaft:
1. Olten I 10
2. Sursee 10
3. Bern 9
4. Wohlen 6
5. Thurgau 3
6. Olten II 2
7. St. Gallen 2

Internationales Turnier:
1. Tirol
2. Dresden
3. Olten
4. Sursee


uhu